Wir hatten ja nüscht - aber was wir daraus gemacht haben!. Werner Neumann
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Bier, AUBI alkoholfreies Bier 0,5 l für 0,75 M.

      Der Brauereimeister Ulrich Wappler stellte dieses Bier im Jahr 1972 auf der Leipziger Messe vor. Er kam von der VEB Engelhardt Brauerei Berlin/Strahlau. Es hatte weniger als 0,3 % Alkoholgehalt und nur in Flaschen zu 0,5 l. Im Jahr 1990 wurde die Produktion eingestellt und die Brauerei wurde zur Engelhardt-Brauerei Vertriebs AG, später kam sie zu Brau und Brunnen AG Dortmund. Das AUBI-Bier wird seit 1998 wieder in der Dingslebener Privatbrauerei Metzler hergestellt.

      

Sirup

      – Limonadensirup Waldhimber vom VEB Obst- und Gemüsekonserven Gera Werk 5 Früchteverarbeitung Schkölen für 2,05 M.

      – Sauerkirschsirup für 0,95 M vom VEB Obst- und Gemüseverarbeitung 6424 Katzhütte.

      – Apfelfriate Sirup vom VEB Fruchtsaftgetränke Nordhausen für 2,20 M.

      – Johannisbeer Sirup rot für 1,75 M von der VEB Kelterei Lokschwitzgrund Dresden

      

Cola

      Die Cola-Produkte wurden von dem VEB Chemischen Fabrik Miltitz entwickelt und sollten nur dem amerikanischen Getränk ähneln.

      – Club Cola – Limonade mit leichtem Koffeingehalt vom VEB Sachsenbräu ab 1967, 0,33 l für 0,42 M und 0,5 l für 0,65 M. Kam nach der Wende wieder auf dem Markt von der Firma Spreequell. „War gut, ist gut!

      – Asco-Cola – Ein nach Cola schmeckendes Getränk, was nur regional verkauft wurde, 0,5 l für 0,50 M und 0,33 l für 0,35 M von dem Konsum Getränkebetrieb Nauen und dem Konsumgetränke Kombinat Neustrelitz.

      – Cola Hit, 0,33 l für 0,45 M und 0,5 l für 0,65 M vom VEB Getränkekombinat Neubrandenburg.

      – Stern Cola, 0,33 l für 0,42 M und 0,5 l für 0,65 M vom VEB Kogge Stralsund.

      – Cola Gold von der Brauerei Griehl Trebitz 0,33 l für 0,35 M.

      – Disco Cola, 0,33 l für 0,35 M von der Brauerei Griehl Trebitz.

      – Prick Cola, 0,33 l für 0,42 M und 0,5 l für 0,65 M vom VEB Brauerei Zeitz und der VEB Brauerei Gotha.

      – Cherry Cola vom VEB Getränkekombinat Magdeburg 0,33 l für 0,55 M und 0,5 l für 0,75 M.

      – Rum Cola vom VEB Getränkekombinat Dessau 0,5 l für 2,35 M.

      – Quick Cola von der VEB Brauerei Zeitz 0,33 l für 0,42 M.

      – Vita-Cola- Das Rezept wurde in der DDR von Hans Zinn (Abteilungsleiter Essenzen) erfunden. Im Jahr 1958 erhielt die Landesbrauerei Leipzig den Grundstoff für die Herstellung. Ab 1959 dann bekamen es auch alle anderen Brauereien. Vita-Cola kam so mit unterschiedlichem Etikette aber mit gleichem Inhalt auf den DDR-Markt. VEB Greifswalder Brauerei 0,50 l für 0,50 M und 0,33 l für 0,35 M.

      „Vitaminhaltig und mit Coffein!

      „Koffeinhaltig mit Vitamin Cdas hochwertige Erfrischungsgetränk!

      Aluminiumbesteck – Eine Bezeichnung für die Bestecke, welche aus Aluminium hergestellt waren. Nicht besonders gut, wenn man eine Amalgammischungen in den Zähnen hatte. Sie kamen vom VEB Auer Besteck- und Silberwarenwerk oder von Alekto, dem VEB Auer Besteck- und Silberwerke Werk Alekto Freiberg. Sie wurde 1903 als Besteckfabrik in Freiberg gebaut und 1993 zum Hotel Alekto umgebaut. Kinderbestecke gab es aber auch vom VEB Bestecke und Schneidwaren Steinbach Betrieb des Kombinates Haushaltsgeräte für 4,25 M.

      Alu-Pack – Die Alu-Folie für Lebensmittel, 20 m Länge (Breite 0,29 cm), kostete 6,95 M und kam vom VEB Aluminiumfolie Merseburg im Mansfeld-Kombinat „Wilhelm Pieck“.

      „Fettdicht, aromatisch, lichtdurchlässig!

      Alu-Isolierfolie – Sie diente zur Wärmeisolierung, 6,4 Quadratmeter kosteten 19,50 M.

      Allesschneider – Vom VEB Schnittwerkzeuge und Metallwarenfabrik Klingenthal, konnte Brot, Wurstwaren und andere Lebensmittel schneiden.

      Allgebrauchslampe – Vom VEB NARVA Kombinat Berlin Glühlampenwerk, hergestellt mit einer Brenndauer von 1000 Stunden. Sie stellten die gesamten Glühlampen für die DDR her. Nach dem Krieg 1945 wurde der Konzern Osram aufgeteilt. Ab 1949 wurde aus dem ehemaligen Drahtwerk (Werk D) das VEB Berliner Glühlampenwerk „Rosa Luxemburg“. Ab 1963 gab es die Marke „Narva“. Im Jahr 1990 wurde es zur Gesellschaft für lichttechnische Erzeugnisse mbH umgewandelt, dann 1992 die Produktion in allen Gebäuden eingestellt und ab 1996 gab es den neuen Standort in Berlin Lichtenberg Herzbergstraße.

      Alle fanden mit – Die Suchaktion für Altstoffe durch die Pioniere in Zusammenarbeit mit dem VEB Altstoffhandel. Die Figur Rumpelmännchen sollte für noch mehr Schrottsammeln und sparsamen Wirtschaften animieren. Dieses Männchen soll von Hannes Hegen zuerst entdeckt worden sein (sein Rumpelmännchen war aber noch mit einer Feder am Hut). Es gab dafür ein Preisausschreiben, eine Lotterie und auch war das neue Rumpelmännchen (diesmal ohne Feder) auf der Rückseite der Schulhefte zu sehen. Vorgeschlagener Sprechchor:

      „Am Sonnabend kommen wir um zwei und holen eure Flaschen.

       Seid alle nett und seid dabei, zu füllen unsre Taschen.

       Auch altes Glas, Papier und Schrott, das hätten wir sehr gerne.

      Wir holen es und fahr’n es flott hinweg in weite Ferne zum Altstoffhändler Käsebier. Am Sonnabend sind wir also hier!

      Allherdgeschirr – Vom VEB Geithainer Emaillierwerk, das Geschirr für alle Energiequellen. 1898 gründete sich die Firma Gräßler & Co, Emaillierung von Geschirr in Geithainer. Ab 1947 war es dann die Firma VEB Geithainer Emaillierwerke und ab 1993 die Geithainer Emaillierwerke GmbH. „1,2,3 fertig ist die Kocherei!“ „Man muß uns sollen wir geraten, nur noch in diesen Pfannen braten!

      Alte Herrenriege – Volkstümlicher Begriff für das im hohen Alter stehende Politbüro des ZK der SED.

      Alleinvertretung – Die BRD verstand sich als Rechtsnachfolger Deutschlands und erkannte somit die DDR nicht an.

      Alcolema-Geschirr – Das Geschirr, welches eine gute Wärmeleitung hatte, farbig und stoßfest, emailliert und antihaftbeschichtet war.

      Alwo – Effektgarn vom VEB Alwo Altenburger Wollspinnerei Werksiedlung 30. Hier war vormals die Alte Wollspinnerei Schmidt&Söhne. Die Handstrickzwirne wurden mit 10 Goldmedaillen auf der Leipziger Messe ausgezeichnet. Ab dem Jahr 2004 kam dann das Aus für das Werk. Heute befindet sich nur noch der „ALWO-Club“ (Diskothek) in dem alten Werk. 350 m Garn zu 100g kosteten 9,50 M. „Mottenecht!

      Altneubau – Damit wurden die Neubauten vor 1970 bezeichnet, es waren keine Neubauten mehr aber auch keine Altbauten.

      Altenburger Spielkarten – Schon СКАЧАТЬ