Название: Fit mit Fett: Die Omega-3-Revolution
Автор: Андреас Иопп
Издательство: Автор
Жанр: Здоровье
isbn: 9783982021980
isbn:
Gutes HDL29 (Cholesterinstaubsauger in Richtung Darm)
Ein hohes HDL schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Niedrige HDL-Werte unter 35 mg/dl verdoppeln dagegen das Risiko für Herzkrankheiten.30
schützend: 60 mg/dl |
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Verhältnis schlechtes LDL zu gutem HDL
Das Verhältnis sollte nicht über vier liegen. Das heißt, viermal so viel LDL wie HDL ist noch akzeptabel. Sonst kommen die Cholesterinstaubsauger nicht nach mit der Arbeit.
gut: LDL geteilt durch HDL unter 4 |
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Verhältnis Gesamtcholesterin zu HDL
Oft finden Sie auf dem Laborausdruck auch das Verhältnis Gesamtcholesterin zu HDL.
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normal: 4 |
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Olivenöl zur Cholesterinsenkung
Relativ wenig bringt es, beim Auto den Ölwechsel nach 200 000 Kilometern vorzunehmen, wenn schon alles durch unlösliche Ablagerungen zugesetzt ist. Der Körper reagiert ähnlich. Die frühzeitige Pflege der Blutbahnen durch einen Ölwechsel zahlt sich am meisten aus. Es gibt drei Strategien:
Fetthysterie: Sie essen insgesamt extrem wenig Fett. Sie senken damit das schlechte LDL, leider aber auch das gute HDL, das überflüssiges Cholesterin von den Arterien entfernt und abtransportiert.
Mehr Kohlenhydrate essen, weniger Fett: Die Kohlenhydratmast führt zu Übergewicht. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes vervielfacht sich. Fett gegen Kohlenhydrate auszutauschen, wie es in den letzten 20 Jahren gemacht wurde, ist eine extrem ungesunde Alternative.
Mediterran essen: Mehr einfach ungesättigte Fette und weniger gesättigte tierische Fette. Olivenöl als Basis senkt das schlechte LDL und lässt das gute Müllabfuhr-HDL unangetastet. Eine Zusammenfassung aus 15 wissenschaftlichen Studien belegt dies.31 Auch die American Heart Association bestätigte dies ausdrücklich.32
Neu! – einfach ungesättigte Fette schützen vor Diabetes
Obwohl weniger Fett gegessen wird, werden die Menschen immer dicker. Vor allem erkranken immer mehr an Diabetes. Wie kommt das? Wie können Sie Ihr Diabetesrisiko senken? Was hat Fett mit der Zuckerkrankheit zu tun? Der Zusammenhang ist einfach: Das einfach ungesättigte Fett, wie es in der mediterranen Ernährung verwendet wird, hebt den Blutzuckerspiegel nicht an wie schnelle Kohlenhydrate. Schnelle Kohlenhydrate sind Weißbrot, polierter Reis, Kartoffeln oder die in der Werbung ständig hochgepriesenen Low-Fat-Snacks für zwischendurch. Sie kommen viel zu schnell als Energie in die Blutbahn und werden von dort mithilfe des Insulins in Ihre Hüftpolster gesteckt. So werden Fettpolster schnell aufgefüllt und Sie immer dicker. Ist die Energie erst einmal weggepackt, haben Sie bald wieder Hunger und essen weitere Kalorien, vielleicht noch einen Low-Fat-Snack hinterher. Und der Kreislauf beginnt von vorn, allerdings: Solange Insulin in der Blutbahn ist, kommt kein Gramm Fett aus den Fettzellen heraus. Sich so zu ernähren ist wie eine Einbahnstraße in Richtung Fettzellen.
gut zu wissen
Teilnehmer | Beobachtungszeitraum | EINFACH UNGESÄTTIGTE FETTE aus Olivenöl sind gut fürs Herz | Quelle |
12 000 Männer | 25 Jahre | Nur ein Fünftel der Herzinfarkte gibt es in den Mittelmeerländern, wo viel Olivenöl, im Vergleich zu Nordeuropa, gegessen wird. In sieben Ländern wurden in der Studie der Fettkonsum und die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen beobachtet. | Circulation33 |
84 082 Frauen | 14 Jahre | New England Journal of Medicine34 | |
14 Studien Gesamtanalyse | Artheriosclerosis35 |
Mit Fett weniger Hunger und stabiler Blutzuckerspiegel
Wer dagegen mehr einfach ungesättigtes Fett isst, bleibt länger satt, weil die Energie langsamer in die Blutbahn kommt. Fett erhöht natürlich auch nicht den Blutzuckerspiegel wie Kohlenhydrate. Die Bauchspeicheldrüse muss so nicht ständig Blutzucker mithilfe des Insulins wegpacken. So schonen einfach ungesättigte Fette den empfindlichen Insulin produzierenden Teil der kleinen Bauchspeicheldrüse und senken Ihr Risiko für Diabetes.
Wie wirkt sich das nun konkret auf Ihr Diabetesrisiko aus? Eine Studie der Universität Harvard mit 84 000 Krankenschwestern beantwortet diese Frage. Wer dem Trend Lebensmittelindustrie folgt, die alles mit Zucker vollstopft, und so 5 % mehr Kohlenhydrate isst und dafür die einfach ungesättigten Fette vermindert, hat ein 56 % höheres Risiko für Diabetes.36 Die fettreichere mediterrane Ernährung senkt dagegen Ihr Risiko für Diabetes. Essen Sie also ruhig mehr Nüsse, die viele einfach ungesättigte Fette enthalten, als Snack zwischendurch. Und sparen Sie nicht am Olivenöl!
Oliven enthalten 50 schützende Pflanzenstoffe wie Squalene, die herzschützend wirken. Nüsse enthalten Magnesium, Selen und andere noch unerforschte Pflanzenstoffe, die das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen fast halbieren.
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